Energiever­brauch senken

Foto: Barthel Pester

Zunächst die gute Nachricht an diesem sonnigen Tag: Die Welt ist nicht untergegangen. Die schlechte: Internetfähige Haushaltsgeräte sollen das Leben noch einfacher machen. Das bedeutet noch mehr Ernergieverbrauch und noch mehr Ressourcenverbrauch. Das stellt der BUND in einer Studie fest.

Bescheuert ist aber, dass eben durch die digitale Vernetzung der Haushaltsgeräte deren Lebenserwartung sinkt. Ganz zu schweigen von dem zu erwartenden steigenden Energieverbrauch und dem steigenden Verbrauch von noch mehr natürlichen Ressourcen. Würden alle 8,5 Milliarden Haushaltsgeräte (Wahnsinnszahl, oder?) in Europa miteinander vernetzt, stiege der Energiebarf um 70 Terrawattstunden. Schon jetzt wachsen der Datenverkehr und die dafür notwendigen Ressourcen in Übertragungsnetzen und Rechenzentren rasant an. Der Trend, immer mehr Haushaltsgeräte zu vernetzen, wird diese Entwicklung weiter anfeuern. Heißt auch für den privaten Haushalt, dass, wenn alle Haushaltsgeräte und die „klassischen“ Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik wie Computer und Unterhaltungselektronik untereinander miteinander vernetzt sind, dann der Stromverbrauch steigt und damit auch die Stromkosten. In der taz dazu einen Artikel.

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