Adventszeit schenkt Öffentlichkeit

Immer mehr Ehrenamtliche reparieren in Oldenburg und umzu immer mehr Gegenstände des täglichen Bedarfs, die kaputt gegangen sind. Einerseits. Andererseits stellen sie immer öfter nach einer ersten Analyse fest, dass da nichts mehr zu reparieren ist, weil ein Totalschaden vorliegt, die Reparatur zu kostspielig sein würde oder weil das entsprechende Ersatzteil nicht mehr hergestellt wird. Allein sechs Repair Cafés im Oldenburger Stadtgebiet verdeutlichen, dass immer mehr Menschen das handfeste Bewahren von Gegenständen zu schätzen wissen und selbst handwerklich tätig werden, um im Tun aktiv gegen die Entfremdung von den uns umgebenden Dingen vorzugehen.

Immer mehr Menschen in wohlhabende Gesellschaften
suchen nach Wegen, um die Ressourcen zu schonen. Dabei kombinieren sie traditionelle Konsumformen wie das Teilen, Tauschen und Leihen mit moderner Technik. Auch das lange verpönte Reparieren findet zunehmend Anhänger*innen auf allen Kontinenten dieses einen Planeten.

Die Reparaturen und ihre Bemühungen darum bekommen im Laufe der Zeit eine größere öffentliche Aufmerksamkeit, die in medialer Berichterstattung münden.
Aktuell in der Adventszeit freuen wir uns über einen redaktionellen Beitrag der Sendung „Hallo Niedersachsen“ im Fernsehen des NDR, der in seinem Adventskalender über Repair Cafés berichtet und hier angesehen werden kann. Und das gedruckte Magazin „hallo nachbar“ hat in seiner Online-Ausgabe einen lesenswerten Artikel über seinen Besuch im Repair Café im Stadtteiltreff Dietrichsfeld geschrieben.

 

 

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