Verschenkmarkt wiedereröffnet

Das Warten hat ein Ende: Der Verschenkmarkt ist wiedereröffnet in der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße im ehemaligen DEKRA-Gebäude. Stadtbaurätin Gabriele Nießen und Agenda-Beauftragter Werner Wichmann begrüßten die Ehrenamtlichen únd übergaben die neuen Räumlichkeiten.

Gründerin Käthe Nebel, Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, erinnerte daran, dass ihr bereits Anfang der 70er Jahre die Idee gekommen ist, einen öffentlich zugänglichen Verschenkmarkt anzubieten. Jahrelang, damals lebte sie als Volksschullehrerin in Ahlhorn, verschenkte sie als „Tag des offenen Kellers“ bezeichnet vor allen Dingen Kleidung an bedürftige Menschen. 40 Jahre dauerte es schließlich doch noch, bis 2002 der Oldenburger Verschenkmarkt im Alten Hallenbad am Berliner Platz eröffnet werden konnte. 2004 auf dem MACO-Gelände ansässig, verzeichnet der Verschenkmarkt seitdem einen Andrang, der kühnste Erwartungen übertrifft und weit über die Grenzen Oldenburgs hinweg bekannt geworden ist.

Der Durchbruch kam 1998 mit der Auftaktveranstaltung zur Agenda 21 in Oldenburg, wo Käthe Nebel den Verschenkmarkt als Projektidee einer nachhaltigen Stadtentwicklung vorstellte: Ausgesonderte Gegenstände des täglichen Lebens wandern nicht auf dem Müll, sondern werden verschenkt und von anderen Menschen weiter genutzt. Auch andere Menschen begeisterten sich für diese Idee, und die Agendagruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bei Konsumgütern“ war geboren.

Die Öffnungszeiten für den Verschenkmarkt finden Sie hier.

Schüler*innen der Helene-Lange-Schule haben den Verschenkmarkt an seinem alten Standort in 2016 mit Werkstatt Zukunft besucht.

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