Gute Presse

Die Bewegung der Repair Cafés in Oldenburg und umzu erfreut sich nicht nur innerhalb der Zivilgesellschaft steigender Nachfrage. Spiegelbild dieses Interesses sind auch die Medien, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf zu reparierende Gegenstände und die Menschen dahinter blicken.

Über die Kooperation des Repair Cafés mit dem Handgemacht Festival im Jugendzentrum Cadillac in der Huntestraße in diesem Jahr hat die Nordwest-Zeitung berichtet.

Weitere publizistische Beispiele dafür sind die aktuelle Ausgabe des „Magazins für Religionspädagogik“ der ev.-luth. Kirche in Oldenburg zum Thema „Fünf nach zwölf“ mit dem Artikel „Reparieren macht Schule“ (auf Seite 6). Reparieren im Schulunterricht ist hier der Ansatz der Berichterstattung.

Reparieren mit größerer ökonomischer Bedeutung als heutzutage ist die Sichtweise des Oldenburger Wirtschaftsmagazins in seiner aktuellen Ausgabe mit Wegwerfen? Denkste! prominent (auf Seite 2).

Reparatur als Bildungsaufgabe im Unterricht ist die zentrale Botschaft der Abschlusstagung von RETI BNE in der Universität Oldenburg. Werkstatt Zukunft hat Prof. Gerhard de Haan (FU Berlin) und der Organisatorin der Tagung, Dr. Katharina Dutz (Uni Oldenburg) interviewt zum Reparieren im Unterricht. Mit Sebastian Voß, der an der TU Hamburg anderen Studierenden Reparaturwissen vermittelt und mit Traugott Haas und Dr. Stefan Scheuerer, die das Fach Designpädagogik an der Uni Vechta unterrichten, kam eher die praktische Umsetzung und das Äußere zur Sprache. Mit Sepp Eisenriegler, der unter anderem Gründer und Geschäftsführer des Reparatur- und Service-Zentrums in Wien ist, und mit Stefan Schridde, Initiator der Kampagne und Vorstand von MURKS? NEIN DANKE! e.V., sprach Werkstatt Zukunft über den Ansatz, dass Reparieren eigentlich eine wesentlich größere ökonomische Bedeutung haben müsste: Mehr Lobbyarbeit für die Reparatur. Und mit Ulrike Peters von der DBU, die das Forschungsprojekt „Reparatur als Bildungsaufgabe im Unterricht“ fördert, und mit Ina Hemmelmann von der anstiftung, die die Vernetzung von Reparatur-Initiativen unterstützt, warum die größere öffentliche Beachtung der Klimakrise förderlich für das Reparieren ist.

Auch die Abschlussdiskussion mit sechs spannenden Gästen hat Werkstatt Zukunft aufgezeichnet.

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