Netzwerk Reparatur-Initiativen

Fixfest_Reparatur-Festival 2019, Studie zu „Handwerk und Reparatur“, Reparieren als Bildungsaufgabe


Liebe Reparatur-Initiativen, -Aktive und -Interessierte,

wir starten in diesen Newsletter mit einer kurzen Nachricht aus unserem Team: Seit Anfang des Jahres ist unsere Kollegin Linn Quante aus der Elternzeit wieder bei uns in der anstiftung. Willkommen zurück! Linn arbeitet momentan u.a. an der Vorbereitung des internationalen Fixfestes, das in diesem Jahr in Berlin stattfindet, und von dem wir euch neben weiteren Themen in diesem Newsletter berichten.

Call for participation: Fixfest_Reparatur-Festival 2019

Das Fixfest kommt nach Berlin! Was es dabei zu erleben, zu hören und zu sehen geben wird, hängt auch von euch ab: Macht mit und gestaltet dieses Event rund ums Reparieren!
2017 fand das erste Fixfest in London statt, an dem auch Tom Hansing für das Netzwerk Reparatur-Initiativen teilgenommen hat
. Dort kam bereits die Idee auf, das nächste internationale Fixfest in Deutschland zu veranstalten. Im September 2019 ist es nun soweit. Das Veranstaltungsformat ist offen für eure Themenvorschläge: Der call for participation ist nun online und wir freuen uns auf eure Ideen und Themenbeiträge rund um das gemeinsame Reparieren, Recht auf Reparatur, geplante Obsoleszenz, Reparaturfreundlichkeit, Upcycling, Open Source u.V.m.
>>> Hier erfahrt ihr mehr über das Fixfest und wie ihr euch beteiligen könnt.

Studie zu „Handwerk und Reparatur“ erschienen

Eure Erfahrungen ließen es bereits erahnen, nun bestätigt eine Studie des Umweltbundesamtes: Es existieren keine Vorbehalte hinsichtlich einer Konkurrenzsituation zwischen Handwerk und Reparatur-Initiativen. Im Gegenteil – ehrenamtliche Reparaturprojekte und reparierende Handwerksbetriebe haben mit den gleichen Themen zu kämpfen. Oft fehlt der Zugang zu Ersatzteilen, das Produktdesign lässt keine Reparatur zu und kurze Produktlebenszyklen fördern Neukauf statt Reparatur. Grund genug, um sich verstärkt gemeinsam für mehr Reparatur und bessere Reparierbarkeit einzusetzen. In einigen Reparatur-Cafés engagieren sich bereits professionelle Reparaturanbieter, an manchen Orten gibt es lokale Kooperationen in der Form, dass aufwändige Reparaturen oder solche, die noch der Garantie unterliegen, direkt an die Fachbetriebe weitergeleitet werden und umgekehrt wirtschaftlich nicht lohnende Reparaturfälle mit guter Empfehlung ans Reparatur-Café verwiesen werden.
>>> Eine Zusammenfassung der Studie findet ihr hier.

>>> Studie zum Download

Reparieren als Bildungsaufgabe

Warum Reparieren gesellschaftlich und politisch so wichtig ist, welche Rolle es als Bildungsaufgabe spielt und wie Reparatur im Bildungskontext ganz konkret aussehen kann – um diese Themen drehte sich die Abschlusstagung des RETIBNE-Forschungsprojekts Anfang März. Die Tagung endete mit einer Podiumsdiskussion zur Reparatur als gesellschaftlicher Bildungsaufgabe. Auf dem Podium: Wissenschaftlerin Dr. Katharina Dutz, Sepp Eisenriegler, Stefan Schridde, Lehrkräfte, die Reparaturprojekte an ihre Schulen betreuen, und Ina Hemmelmann vom Netzwerk Reparatur-Initiativen.
>>> Aufzeichnung der RETIBNE-Podiumsdiskussion hier ansehen

>>> Frei verfügbare Reparaturanleitungen und Unterrichtsmaterialien zur Reparatur


Termine

Herzliche Grüße senden euch aus der anstiftung
Tom Hansing, Linn Quante & Ina Hemmelmann

PS.: Die REPARIEREN Broschüre könnt ihr kostenfrei bei uns bestellen.
Und außerdem: Hier findet ihr SPLiTTER – unser Magazin für Reparatur-Fans. Lest mal rein!

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