Aktuelles

Sei dabei und sichere dir einen Platz im RessourcenZentrum

Reparieren ist ein bislang unterschätzter Bereich der Wirtschaft der Zukunft. Und dieser beginnt in der Ofener Straße 50b. Das hier angesiedelte RessourcenZentrum bietet flexible Arbeitsstationen, die stunden- oder tageweise von Reparateuren gemietet werden können. Jeder Arbeitsplatz kann für vier Stunden oder ein Vielfaches davon genutzt werden. Natürlich kann eine Arbeitsstation auch für einen oder mehrere Tage pro Woche gemietet werden.

Handwerker, Unternehmen,

Rund 100.000 Jahre lang verstand sich der Mensch darauf, schadhafte Gebrauchsgegenstände wieder zu reparieren. Aber heute? Weg damit und Neugerät kaufen. Angesichts schrumpfender Ressourcen stellt sich die Frage: Muss, ja darf das so weitergehen? Die Antwort darauf ist eindeutig: nein.

Wegen dieser Fragestellung bietet das Repair Café Eversten am Freitag, den 02.07.2021 von 15 – 17.30 Uhr in der Kreuzkirche, Eichenstraße 15, an, defekte Gegenstände selber zu reparieren: Hilfe für den PC, Laptop oder Smartphone,

15 Monate Coronapandemie bringen ein gravierendes Ressourcenproblem noch offensichtlicher zu Tage: Haushaltsgeräte gehen kaputt, werden weggeschmissen und es folgt ein Neukauf. Dem wirkt seit Jahren erfolgreich die Bewegung der Repair Cafés entgegen. Immer mehr Repair Cafés sind entstanden, immer mehr Gegenstände wurden repariert und desto weniger Geräte sind neu gekauft worden. Die Verlängerung der Lebensdauer von Geräten, durch die Strom fließt, ist immens wichtig für einen schonenderen Umgang mit natürlichen Ressourcen, die auf diesem einen Planeten endlich sind.

„Die Welt retten?“ – Projektwoche Freie Waldorfschule Oldenburg und

Oldenburger Zukunftstage 2021

1.-4. Juni 2021 | Offene Online-Angebote im Rahmen der Projektwoche 2021
4.-6. Juni 2021 | Oldenburger Zukunftstage. Ort: Freie Waldorfschule, Blumenhof 9 | VOR ALLEM ONLINE

Klima schützen – Nachhaltig leben – Frieden schaffen. Für eine Welt, in der Gerechtigkeit kein Fremdwort ist.

Das sind die Themen, die uns bei der Projektwoche und den Oldenburger Zukunftstagen 2021 beschäftigen werden.

"Reperaturwelt" - Foto Barthel Pester

Die Studentin Alina Noglik hat eine 24-seitige Arbeit über die „Weiterentwicklung von Reparatur- und Re-Use-Initiativen im Kampf gegen die Obsoleszenz“ geschrieben und dafür mit dem Repair Café Oldenburg über deren rechtliche Fragen gesprochen.In der taz steht dazu ein Artikel.

Der Oldenburger Bürgersender Oeins bericht darüber, wie das jüngst gegründete RessourcenZentrum in der Ofener Strasse 50b darauf einwirkt, mit natürlichen Ressourcen schonender umzugehen.

Android Smartphones oder Tablets, die noch funktionieren, jedoch häufig, schon kurz nach Markteinführung vom Hersteller nicht mehr mit aktuellen Android Versionen oder wichtigen Sicherheitsupdates versorgt werden, müssen nicht entsorgt werden. Es gibt für viele Modelle die Möglichkeit, ein sogenanntes „Custom ROM“, wie z.B. „LineageOS“ oder „/e/OS“ zu installieren, die meist auf Sicherheit und Datenschutz ausgerichtet sind und oft eine höhere Akku-Laufzeit ermöglichen, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Android-Custom-ROMs.

Googles Apps sind meist standardmäßig in den Custom ROMs nicht enthalten.

Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur

Viertes Online-Forum am 28. April 2021

Oldenburg. Werkstätten, Cafés, öffentliche Plätze oder die freie Natur: So genannte „informelle“ Lernräume gewinnen in den Städten auf der ganzen Welt zunehmend an Bedeutung. „Zwar findet das Lernen im 21. Jahrhundert nach wie vor meist in formellen Lernräumen wie Klassenzimmern und Hörsälen statt, aber immer mehr europäische Städte erkennen das große Potenzial ihrer verschiedenen Bildungseinrichtungen und städtischen Möglichkeiten als wichtige Elemente ihrer Bildungslandschaften“,

Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur

Drittes Online-Forum am 21. April 2021 von 17 – 18 Uhr

Einwahllink: https://uni-siegen.zoom.us/j/99749296873

Kaputt? Wegschmeißen und neu kaufen. Die natürlichen Ressourcen dieses einen Planeten sind endlich und deshalb gilt es Rohstoffe in Kreisläufe zu überführen, damit Produkte länger funktionieren. Made in Germany war im vergangenen Jahrhundert das Siegel für Qualität und Langlebigkeit, doch diese Zeiten sind lange vorbei. Die Hersteller haben ein anderes Geschäftsmodell ersonnen: Obsoleszenz,

Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur

Zweites Online-Forum am 14. April 2021

Oldenburg. Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich im Februar für ein europaweites Recht auf Reparatur ausgesprochen. In ihrem Bericht über die Kreislaufwirtschaft fordern sie von der EU-Kommission, gesetzliche Maßnahmen für Ersatzteilverfügbarkeit, Reparaturinformationen und verpflichtende Software-Updates vorzuschlagen. Die Forderungen des Parlaments soll die EU-Kommission im Rahmen ihrer angekündigten Green Deal-Initiativen für nachhaltige Produkte, für zirkuläre Elektronik und für Verbraucher*innen umsetzen,

Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur

Vier Online-Foren starten am 7. April 2021 – Einwahllink: https://uni-siegen.zoom.us/j/99749296873

Produkte retten, Ressourcen schonen, Geld sparen: Der vor kurzem gegründete ReparaturRat Oldenburg initiiert und unterstützt Aktivitäten, die zu einer Verlängerung der Nutzungsdauer von Gegenständen beitragen und damit Ressourcen und das Klima schützen. Das ist nach Überzeugung der Initiative eine Aufgabe, die alle angeht.

Der ReparaturRat Oldenburg sieht die Entwicklung und den Betrieb eines Ressourcenzentrums,

ReUse-Projektentwicklerin Imke Eichelberg

Langes Leben für Elektrogeräte – Gemeinsam für mehr Wiederverwendung

Die Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling startet die Projektentwicklung zum Aufbau eines ReUse Netzwerks in Hessen

Der Aufbau eines landesweiten Netzwerks für Wiederverwender geht in die Umsetzung. Das Hessische Umweltministerium und die Stadt Frankfurt finanzieren den Aufbau eines ReUse-Netzwerks mit jeweils 80.000 Euro. Das gemeinsame Projekt des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt wird bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling mbH (GWR) koordiniert durch Imke Eichelberg.

Reparier‘ dich glücklich – für den Erhalt der Dinge

„Kaputt? Wegschmeißen und neu kaufen. Genau dem möchte der ReparaturRat Oldenburg entgegenwirken“, sagt Dr. Katharina Dutz. „Reparieren war bis vor 30 Jahren völlig normal und das Qualitätssiegel „Made in Germany“ der Garant, dass ein Produkt lange hielt. Und da möchten wir mit dem ReparaturRat wieder hin“, ergänzt die Dozentin für Technische Bildung an der Universität Oldenburg.

Der ReparaturRat Oldenburg unterstützt Aktivitäten, die zu einer ressourcenschonenden Nutzungsdauerverlängerung von Gegenständen beitragen.