Aktuelles

Die Bewegung der Repair Cafés in Oldenburg und umzu erfreut sich nicht nur innerhalb der Zivilgesellschaft steigender Nachfrage. Spiegelbild dieses Interesses sind auch die Medien, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf zu reparierende Gegenstände und die Menschen dahinter blicken.

Über die Kooperation des Repair Cafés mit dem Handgemacht Festival im Jugendzentrum Cadillac in der Huntestraße in diesem Jahr hat die Nordwest-Zeitung berichtet.

Weitere publizistische Beispiele dafür sind die aktuelle Ausgabe des „Magazins für Religionspädagogik“ der ev.-luth.

Die Wachstumsparty ist vorbei: Im Rahmen der diesjährigen Fastenaktion hatten das Kirchenradio Oldenburg (KR 55) und die Kirchengemeinde Osternburg den Volkswirt und Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech in die St. Jonannis Gemeinde in Kreyenbrück eingeladen, einen Vortrag zu halten, der zur Fastenaktion weniger ist mehr passt. Und Niko Paech, der an der Universität Siegen Plurale Ökonomie lehrt, gab seinem Vortrag den Titel „Der Mythos vom verdienten Wohlstand“.

Immer mehr jüngere Menschen gehen freitags auf die Straßen, um darauf aufmerksam zu machen, dass der eine Planet, auf dem wir leben, sich jenseits seiner ökologischen Tragfähigkeit befindet. Sie sind mitunter sehr kreativ in ihren Aussagen: „Klimaschutz statt Kohleschmutz“, „warum für eine zerstörte Welt Zukunft lernen“, „eure Klimapolitik ist ein Witz, aber niemand lacht“, „die Dinos dachten auch, sie hätten Zeit“ oder „I want a hot date, not a hot planet“. Fridays for future verbreitet sich in rasanter Geschwindigkeit und wird ernsthaft unterstützt von nahmhaften tausenden scientists for future und auch immer mehr parents for future.

Die zweitägige Abschlusstagung an der Uni Oldenburg zu dem dreijährigen Forschungsprojekt RETI BNE hat der Reparier Bewegung noch einmal mehr zu weiterem Elan verholfen. Das Thema Reparatur hat aufgezeigt, wie viele Aspekte damit verbunden sind und welch große Bedeutung der Bildung von nachhaltiger Entwicklung in Schulen zukommt.

Das mediale Echo auf diese Tagung ist bemerkenswert: Oliver Schulz von der Nordwest-Zeitung hat einen umfangreichen Artikel geschrieben, dem er die Überschrift gegeben hat „Reparieren geht über Konsumieren“.

Regionales Vernetzungstreffen für Reparatur-Initiativen „Reparieren mit SchülerInnen“

Freitag, 8. März 2019 14.00 – 20.00 Uhr

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Hörsaalzentrum A14, Uhlhornsweg 86, 26129 Oldenburg

Liebe OrganisatorInnen, InitiatorInnen und ReparateurInnen,

das Netzwerk Reparatur-Initiativen und die Repair Cafés Oldenburg laden euch im März 2019 ganz herzlich zum Vernetzungstreffen nach Oldenburg ein. Die Veranstaltung schließt sich an die Abschlusstagung des RETIBNE-Forschungsprojekts an der Universität Oldenburg an und steht unter dem Thema „Reparieren mit SchülerInnen“.

Logo Repaircafé Oldenburg

Liebe Organisator*innen, Initiator*innen, Reparateur*innen und Reparatur-Interessierte,

letzte Möglichkeit sich anzumelden! Wir freuen uns, euch auf den beiden Veranstaltungen Anfang März in Oldenburg zu treffen. Leitet die Einladung gerne auch weiter an eure Teams, Schulen und Lehrkräfte oder andere Interessierte.

Reparieren mit Kindern und Jugendlichen bzw. an und mit Schulen – das Thema interessiert und inspiriert viele Reparatur-Aktive. Da im Februar 2019 das Forschungsprojekt RETIBNE, das sich mit Reparatur im Bildungskontext befasst,

Liebe Reparatur-Initiativen, -Aktive und –Interessierte,

wir starten 2019 mit einem Geschenk vom Netzwerk für das Netzwerk: Hier kommt SPLiTTER, das Medium für alle Reparatur-Initiativen im deutschsprachigen Raum! Ihr könnt SPLiTTER als PDF auf euren Websites einbinden, mit eigenen Newslettern versenden – und natürlich einfach ausdrucken. Wir hoffen, dass ihr Freude habt, darin mit euren Teams und BesucherInnen zu lesen, euch dazu auszutauschen und uns gern auch neue Ideen zu liefern.

SPLiTTER: Das Netzwerkmagazin
Ihr seid viele Initiativen,

Das hat schon etwas von einem Besuch bei deinem Hausarzt, wenn du vorhast, ein Repair Café aufzusuchen, um dir dort etwas reparieren zu lassen und dann musst du warten. Die Tage war das so im Repair Café im Stadtteiltreff Dietrichsfeld und auch im Repair Café in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten. Die Atmosphäre ist natürlich eine ganz andere als bei einem Arzt, denn diejenigen, denen ein Gegenstand kaputt gegangen ist, sind ja nicht krank.

Die Besucher*innen eint,

„Auch bei uns in Ohmstede gehen Gegenstände kaputt.“ Mit diesen Worten hat sich der Vorsitzende des Bürgervereins Ohmstede, Rainer Bartelt, an die Repair Cafés in Oldenburg gewandt und die Frage gestellt, ob nicht auch in diesem Stadtteil ein Treffpunkt zum Reparieren finden würde. Gefragt, geantwortet, denn endlich ist es auch in Ohmstede soweit: Am Freitag, den 25.01.2019 findet das Repair Café von 14.30 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz in der Kurlandallee 4 statt.

In Emden gibt es ein erstes Repair Café. Lest die beiden Artikel aus der Ostfriesen-Zeitung und der Emder Zeitung.

Ein Haus gebaut aus Restmaterialien

Bezahlbarer Wohnraum, Wohnungsnot, Wohnungsgipfel, Baukindergeld, Bündnis für Wohnen: Worte wie diese sind in aller Munde. Dank äußerst geringer Zinsen für geliehenes  Geld boomt der Neubau in Städten regelrecht und die Mieten steigen rasant. Neu bauen muss eigentlich nicht sein, denn in großen Teilen Deutschlands herrscht kein Wohnungsmangel. Etwa 15 Mio. Kinderzimmer stehen leer und auf mehr als zwei Mio. Quadratmetern Büroflächen sammelt sich der Staub.

Der Oldenburger Filmemacher Karl-Heinz Heilig hat bereits 1985 ein anderes Signal gesetzt und ein Haus mit seinen eigenen Händen aus Restmaterialien gebaut.

Liebe an der Reparatur Interessierte,

passend zum Jahreswechsel möchte die Uni Oldenburg den Blick nach vorne richten und auf die Abschlusstagung des Projektes RETIBNE aufmerksam machen, das sich der Wiederbelebung der Reparaturkultur in Bildungskontexten widmet.

Auf der Tagungswebseite finden Sie alle relevanten Informationen der Abschlusstagung, die am 07. und 08.03.2019 stattfinden wird. Bitte merken Sie sich diese beiden Tage vor. Wir freuen uns, Sie bei dem einen oder anderen Tagungsangebot begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen heute einen guten Start in 2019.