am 16.06.2019

von 11:00 bis 18:00 Uhr
am Pferdemarkt

Aktuelles

Liebe Reparatur-Initiativen, -Aktive und –Interessierte,

wir starten 2019 mit einem Geschenk vom Netzwerk für das Netzwerk: Hier kommt SPLiTTER, das Medium für alle Reparatur-Initiativen im deutschsprachigen Raum! Ihr könnt SPLiTTER als PDF auf euren Websites einbinden, mit eigenen Newslettern versenden – und natürlich einfach ausdrucken. Wir hoffen, dass ihr Freude habt, darin mit euren Teams und BesucherInnen zu lesen, euch dazu auszutauschen und uns gern auch neue Ideen zu liefern.

SPLiTTER: Das Netzwerkmagazin
Ihr seid viele Initiativen,

Das hat schon etwas von einem Besuch bei deinem Hausarzt, wenn du vorhast, ein Repair Café aufzusuchen, um dir dort etwas reparieren zu lassen und dann musst du warten. Die Tage war das so im Repair Café im Stadtteiltreff Dietrichsfeld und auch im Repair Café in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten. Die Atmosphäre ist natürlich eine ganz andere als bei einem Arzt, denn diejenigen, denen ein Gegenstand kaputt gegangen ist, sind ja nicht krank.

Die Besucher*innen eint,

„Auch bei uns in Ohmstede gehen Gegenstände kaputt.“ Mit diesen Worten hat sich der Vorsitzende des Bürgervereins Ohmstede, Rainer Bartelt, an die Repair Cafés in Oldenburg gewandt und die Frage gestellt, ob nicht auch in diesem Stadtteil ein Treffpunkt zum Reparieren finden würde. Gefragt, geantwortet, denn endlich ist es auch in Ohmstede soweit: Am Freitag, den 25.01.2019 findet das Repair Café von 14.30 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz in der Kurlandallee 4 statt.

In Emden gibt es ein erstes Repair Café. Lest die beiden Artikel aus der Ostfriesen-Zeitung und der Emder Zeitung.

Ein Haus gebaut aus Restmaterialien

Bezahlbarer Wohnraum, Wohnungsnot, Wohnungsgipfel, Baukindergeld, Bündnis für Wohnen: Worte wie diese sind in aller Munde. Dank äußerst geringer Zinsen für geliehenes  Geld boomt der Neubau in Städten regelrecht und die Mieten steigen rasant. Neu bauen muss eigentlich nicht sein, denn in großen Teilen Deutschlands herrscht kein Wohnungsmangel. Etwa 15 Mio. Kinderzimmer stehen leer und auf mehr als zwei Mio. Quadratmetern Büroflächen sammelt sich der Staub.

Der Oldenburger Filmemacher Karl-Heinz Heilig hat bereits 1985 ein anderes Signal gesetzt und ein Haus mit seinen eigenen Händen aus Restmaterialien gebaut.

Liebe an der Reparatur Interessierte,

passend zum Jahreswechsel möchte die Uni Oldenburg den Blick nach vorne richten und auf die Abschlusstagung des Projektes RETIBNE aufmerksam machen, das sich der Wiederbelebung der Reparaturkultur in Bildungskontexten widmet.

Auf der Tagungswebseite finden Sie alle relevanten Informationen der Abschlusstagung, die am 07. und 08.03.2019 stattfinden wird. Bitte merken Sie sich diese beiden Tage vor. Wir freuen uns, Sie bei dem einen oder anderen Tagungsangebot begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen heute einen guten Start in 2019.

Konjunkturforscher sind zu Beginn eines jeden Jahres stark nachgefragt. Denn landauf landab werden sie zu wirtschaftlichen Wachstumsprognosen befragt. Investitionswachstum, konjunkturelle Dynamik oder Kapazitätsauslastung sind drei willkürlich ausgesuchte Begriffe, die den zentralen Begriff unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems symbolisieren: Wachstum. Doch es mehren sich die Stimmen, die den regelrechten Wachstumswahn dieses Wirtschaftssystems als störend empfinden. Immer mehr, immer schneller, immer höher: Aus Wohlstand wurde Überkonsum, aus Arbeit Überarbeitung, aus staatlichen Leistungen Staatsverschuldung, aus halbwegs überschaubarer Ressourcennutzung Raubbau an der Natur.

Auch Teil V der Vortragsreihe zur Kultur des Reparierens war ein lohnender Nachmittag. 16 Uhr als Vortragszeit schien dem Orgateam als denkbar wenig geeignet und dann noch in der Vorweihnachtszeit, doch die Zusage des Vortragenden war daran gebunden, abends mit der Bahn die heimische Wohnung in Berlin zu erreichen. Und der Mut des Orgateams wurde belohnt von 80 wohninteressierten Menschen. Vielen Dank, dass Sie und ihr dieser nicht gewöhnlichen Einladungszeit gefolgt sind und seid.

Das Warten hat ein Ende: Der Verschenkmarkt ist wiedereröffnet in der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße im ehemaligen DEKRA-Gebäude. Stadtbaurätin Gabriele Nießen und Agenda-Beauftragter Werner Wichmann begrüßten die Ehrenamtlichen únd übergaben die neuen Räumlichkeiten.

Gründerin Käthe Nebel, Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, erinnerte daran, dass ihr bereits Anfang der 70er Jahre die Idee gekommen ist, einen öffentlich zugänglichen Verschenkmarkt anzubieten. Jahrelang, damals lebte sie als Volksschullehrerin in Ahlhorn,

Liebe Reparatur-Aktive und –Interessierte,

zusammen mit Reparella und Fix senden wir euch herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Netzwerk Reparatur-Initiativen und wünschen einen famosen Start in ein neues Jahr voller Reparaturen!

Dieser patenten Reparatur-Expertin und ihrem Azubi werdet ihr zukünftig immer wieder einmal begegnen – denn sie sind Teil von SPLiTTER, unserem neuen Medium für alle Reparatur-Initiativen im deutschsprachigen Raum. Ihr seid viele Initiativen, euch ähnlich und doch verschieden. Ihr seid alle wichtig und nicht allein mit eurem Engagement für Umweltschutz und Gemeinwohl.

Immer mehr Ehrenamtliche reparieren in Oldenburg und umzu immer mehr Gegenstände des täglichen Bedarfs, die kaputt gegangen sind. Einerseits. Andererseits stellen sie immer öfter nach einer ersten Analyse fest, dass da nichts mehr zu reparieren ist, weil ein Totalschaden vorliegt, die Reparatur zu kostspielig sein würde oder weil das entsprechende Ersatzteil nicht mehr hergestellt wird. Allein sechs Repair Cafés im Oldenburger Stadtgebiet verdeutlichen, dass immer mehr Menschen das handfeste Bewahren von Gegenständen zu schätzen wissen und selbst handwerklich tätig werden,

Famoser Auftakt des 1. Repair-Cafés in Wardenburg

Es wurden etwa 25 Gegenstände untersucht. Die Anzahl der Besucher*innen war ca. doppelt so hoch. Der Großteil der Gegenstände kam aus dem Bereich Elektro(nik). Die Nähmaschine kam für Kleidungstücke mit kaputten Reißverschlüssen, Löchern oder falschen Maßen überraschenderweise nicht zum Einsatz.

Neben der positiven Resonanz war auch die Stimmung gut. Die Besucher*innen waren zufrieden, weil ihnen auf vielfältige Weise geholfen werden konnte. Entweder konnten sie wieder funktionsfähige Geräte mit nach Hause nehmen,