Literatur

Befreiung vom Überfluss

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche möchte man sich auch mal etwas gönnen: das neueste Smartphone, ein iPad, einen Flachbildfernseher. Ruckzuck steckt man im Teufelskreis aus Konsumwunsch und Zeitmangel. Und nicht nur das: der stete Ruf nach »mehr« lässt Rohstoffe schwinden und treibt die Umweltzerstörung voran.

Change!

Die Party ist vorbei
Unsere Erde wird ausgeplündert, die Vielfalt des Lebens schrumpft dramatisch. CHANGE! Mit diesem Appell baut der Autor eine Brücke in die nahe Zukunft. Was müssen wir jetzt tun, damit unsere Kinder und Enkel noch gut leben können?
Schluss mit dem Wachstumswahn.

Cyberkrank!

Die Digitalisierung unseres Alltags schreitet immer weiter voran – mit fatalen Auswirkungen. Anhand neuer wissenschaftlicher Studien zeigt der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer, in welchem Maß diese Entwicklung unsere Gesundheit bedroht.

Das Gute Leben für Alle

Die Forderung nach einem Guten Leben für Alle findet angesichts von Hassreden, Fake News und ›Wachstum und Standortsicherung um jeden Preis‹ in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und (vermeintlichen oder realen) Abstiegsängsten nur schwer Gehör im öffentlichen Raum. Im alltäglichen Austausch sind es jedoch Themen rund um die Lebensqualität, die die Menschen bewegen. Öffentlich debattiert werden sie aber kaum. Stattdessen wird in reichen Gesellschaften das Gute Leben fast ausschließlich als zunehmend materieller Wohl-stand für sich selbst verstanden.

Das Ideal des Kaputten

In dem vorliegenden Band, der als erläuterndes Nachwort einen Essay von Carl Freytag enthält, finden sich fünf Erzählungen von Alfred Sohn-Rethel, die sich der Konfrontation des Menschen mit der Natur verdanken: in Gestalt nicht völlig domestizierter Tiere (ein Esel, zwei Ratten, ein Elefant), der Urgewalt des Vesuvs und der sanften, aber unaufhaltsamen Verrottung der Dinge, die von der synthetischen Gesellschaft als Waren hervorgebracht wurden.

Die Antiquiertheit des Menschen

Dieser zweite Band der «Antiquiertheit des Menschen» ist, ebenso wie der erste, eine Philosophie der Technik. Genauer: eine philoso-phische Anthropologie im Zeitalter der Technokratie. Unter «Tech­nokratie» verstehe ich dabei nicht die Herrschaft von Techno­kraten (so als wäre es eine Gruppe von Spezialisten, die heute die Politik dominierten), sondern die Tatsache, daß die Welt, in der wir heute leben und die über uns befindet, eine technische ist – was so weit geht, daß wir nicht mehr sagen dürfen,

Die Kultur der Reparatur

Reparieren statt wegwerfen – der neue Trend.

Kaum ist das Display des Smartphones zersprungen, wird schnell ein neues gekauft und das alte entsorgt. Dieser Wegwerfkultur müssen wir entgegenwirken: indem wir wieder lernen, Kaputtes selbst zu reparieren. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, setzt sich an die Spitze der Do-it-Yourself-Bewegung und zeigt uns, dass Tüfteln nicht nur die Umwelt schont, sondern auch sehr viel Spaß macht!

Die Welt reparieren

Weltweit entstehen immer mehr Initiativen des Selbermachens, in denen eine Vielfalt von Anliegen und Problemen kollektiv bearbeitet werden.

Digitale Demenz

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer.

Ein Planet wird geplündert

Im Zuge der Umweltdiskussionen und der Suche nach alternativen Lebensformen wurde deutlich, dass es nicht genügte, Umweltschäden zu analysieren und nach deren Ursachen zu forschen. Um irreparable Schäden zu vermeiden, hieße es, auf manche technischen Fortschritte zu verzichten. Diesen Widerspruch zur Wachstumsgesellschaft formulierte ganz vehement Herbert Gruhl in seiner Schreckensbilanz der Politik: „Ein Planet wird geplündert“. Sein Buch löste ähnliche Reaktionen aus wie kurz zuvor der Bericht des Club of Rome. Schonungslos werden darin die negativen Folgen eines bedingungslosen Wachstums der Wirtschaft aufgezeigt.

Einfach anders wohnen

Irgendwie ist immer zu wenig Platz: Ungenutzte Dinge sammeln sich an, füllen Schubladen und Abstellkammer; Kinder vergrößern den Haushalt und brauchen irgendwann ein eigenes Zimmer. Auf der anderen Seite stehen Räume leer, weil niemand permanent Gäste hat oder das Haus im Grünen für die alleinstehende Oma zu groß geworden ist.

Energie, Entropie, Kreativität

Dieses Buch hilft dabei, die Bedeutung der Thermodynamik für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu verstehen. Es plädiert für die Integration der ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik in die Lehrbuchökonomie. Dabei führen systemische Gemeinsamkeiten in der Thermodynamik und in der Theorie des Wirtschaftswachstums zur Verwendung ähnlicher mathematischer Methoden, die es erlauben, industrielle Volkswirtschaften realitätsnah zu beschreiben. Davon ausgehend schlagen die Autoren Instrumente zur Lösung der Sozial- und Umweltprobleme vor.